Schulter-Diagnose

Rotatorenmanschetten-bezogener Schulterschmerz

RCRSP · früher oft Impingement

Der häufigste Schulterschmerz, verständlich erklärt nach aktuellen Leitlinien

Von Felix Schenk, Physiotherapeut und Sportwissenschaftler (BSc) · Stand: Oktober 2026 · Grundlage: internationale Leitlinie zur Rotatorenmanschetten-Tendinopathie (JOSPT 2025) und niederländische Leitlinie zum subakromialen Schmerzsyndrom (Update 2026)

Kurz gesagt

Häufigste Ursache für Schulterschmerzen. Rotatorenmanschetten-bezogener Schulterschmerz (kurz RCRSP) ist der Sammelbegriff für Schmerzen, die von den Sehnen der Rotatorenmanschette und ihrer Umgebung ausgehen. Früher hieß das oft Impingement. Laut Leitlinie ist ein aktives Übungsprogramm die erste Behandlung. Ein MRT braucht es am Anfang meist nicht, eine Cortison-Spritze hilft höchstens kurzfristig, und die OP, die unter dem Schulterdach Platz schafft, wird nicht empfohlen.

Bevor du loslegst

Diese Seite ersetzt keine Untersuchung. Die Diagnose stellt ein Arzt nach Befragung und Untersuchung. Treten Red Flags auf (plötzliche Schwäche nach einem Sturz oder Unfall, Fieber, Nachtschweiß oder ungewollter Gewichtsverlust, Druck auf der Brust oder Atemnot), lass das zuerst ärztlich abklären. Nach einer Schulter-OP gelten die Vorgaben deines Operateurs.

Was steckt dahinter?

Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln, deren Sehnen den Oberarmkopf umfassen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, das Schultergelenk zu stabilisieren. Sie arbeitet bei jeder Armbewegung mit, vom Haarekämmen bis zum Bankdrücken. Zwischen diesen Sehnen und dem Schulterdach liegt ein Schleimbeutel, der die Bewegung gleiten lässt.

1 2 3
1SchulterdachKnochenvorsprung des Schulterblatts (Akromion)
2Schleimbeutellässt die Sehnen unter dem Dach gleiten
3RotatorenmanschetteSehnen, die den Oberarmkopf umfassen

Vereinfachte Darstellung von vorne, nicht maßstabsgetreu.

Rotatorenmanschetten-bezogener Schulterschmerz ist ein Sammelbegriff. Er umfasst Beschwerden an diesen Sehnen und in ihrer Umgebung: gereizte oder veränderte Sehnen (Tendinopathie), einen gereizten Schleimbeutel, Kalkablagerungen in der Sehne und Teilrisse. Nach der Arbeit, die den Begriff geprägt hat, zählen auch Sehnenrisse dazu. Die JOSPT-Leitlinie rechnet außerdem Beschwerden an der langen Bizepssehne hinzu, siehe Bizepssehnen-Tendinopathie. Ein Riss nach einem Unfall mit plötzlichem Kraftverlust ist allerdings ein eigenes Thema, siehe Red Flags.

Warum ein Sammelbegriff? Welche Struktur genau schmerzt, lässt sich mit Tests und Bildern oft nicht sicher sagen. Für die Behandlung ist das meist zweitrangig: Im Kern sieht sie für alle diese Befunde ähnlich aus, mit aktivem Training an erster Stelle. Ausnahmen gibt es zum Beispiel bei Kalk, siehe Kalkschulter.

Ein Beschwerdebild, drei Namen

1972
Impingement
Ort und Ursache

Ein Chirurg erklärte den Schmerz damit, dass die Sehne unter dem Schulterdach eingeklemmt wird.

2014
Subakromiales Schmerzsyndrom
nur noch der Ort

Die niederländische Leitlinie strich die Ursache aus dem Namen. Übrig blieb: Schmerz unter dem Schulterdach.

2016
RCRSP
nur noch die Sehnen

Der Begriff nennt die beteiligten Sehnen, ohne Ort und Ursache festzulegen.

Steht in deinem Arztbrief Impingement, SAPS, Supraspinatus-Tendinopathie oder Bursitis subacromialis, ist meist dasselbe Beschwerdebild gemeint. Warum die Idee vom Einklemmen nicht mehr gilt, zeigt der Artikel Schulterimpingement wird falsch erklärt.

Typische Anzeichen

Nicht typisch sind eine Schulter, die in alle Richtungen steif ist, auch wenn jemand anderes den Arm bewegt (eher eine Frozen Shoulder), plötzliche Schwäche nach einem Sturz oder Unfall (eher ein Sehnenriss), Taubheit oder Kribbeln im Arm (eher Nacken oder Nerven) und Beschwerden in mehreren Gelenken gleichzeitig (eher rheumatisch). Dann steckt wahrscheinlich etwas anderes dahinter.

So wird die Diagnose gestellt

Die Diagnose stellt der Arzt anhand deiner Beschwerden und der Untersuchung: Wie weit lässt sich der Arm bewegen, selbst und von außen? Wie kräftig ist die Schulter? Gibt es Hinweise auf andere Ursachen, etwa vom Nacken? Einen einzelnen Test, der die Diagnose sicher beweist, gibt es nicht. Mehrere Tests zusammen sind etwas zuverlässiger und dienen vor allem dazu, andere Ursachen wie einen Sehnenriss auszuschließen.

Die wichtigste Grundlage dieser Seite ist eine internationale Leitlinie von 2025, erschienen in der Fachzeitschrift JOSPT (im Folgenden JOSPT-Leitlinie). Sie gibt jeder Empfehlung eine Verbindlichkeit. So kannst du die Kennzeichnungen auf dieser Seite lesen:

Starke Empfehlungsoll gemacht werden
Empfehlungsollte gemacht werden
Kann erwogen werdenoffene Option
Nicht empfohlensollte nicht gemacht werden
ExpertenkonsensFachkonsens statt Studien

Wie gut eine Empfehlung durch Studien belegt ist, steht jeweils im Text.

Kann erwogen werden

Schmerzhafter Bogen und Hawkins-Kennedy-Test

Ein schmerzhafter Bogen spricht eher für die Diagnose, ein unauffälliger Hawkins-Kennedy-Test eher dagegen. Beide sind nur Bausteine der Untersuchung.

Nicht empfohlenExpertenkonsens

Bildgebung zu Beginn

Um die Diagnose zu bestätigen, sollte am Anfang kein Bild gemacht werden. Veränderungen an der Rotatorenmanschette sind auch bei Menschen ohne Beschwerden sehr häufig: In einer großen finnischen Studie zeigte das MRT bei 96 % der Schultern ohne Beschwerden mindestens eine Veränderung. Mehr dazu im Artikel Was bedeutet dein Schulter-MRT wirklich?

Kann erwogen werdenExpertenkonsens

Ein Bild, wenn es nach spätestens 12 Wochen nicht besser wird

Bessern sich die Beschwerden trotz passender Behandlung nicht, kann eine Bildgebung sinnvoll sein.

Starke EmpfehlungExpertenkonsens

Ultraschall vor MRT

Wenn ein Bild nötig ist, kommt zuerst der Ultraschall. Er ist günstiger und für die Rotatorenmanschette ähnlich aussagekräftig wie ein MRT. Auch die niederländische Leitlinie empfiehlt Ultraschall, wenn ein Sehnenriss vermutet wird.

Starke EmpfehlungExpertenkonsens

Befunde erklärt bekommen

Dein Arzt oder Therapeut soll dir erklären, was ein Bild aussagen kann und was nicht, und den Befund mit dir besprechen.

Wie verläuft es?

Wie schnell es besser wird, ist sehr unterschiedlich. Die niederländische Leitlinie nennt eine ehrliche Zahl:

1 von 3

hat nach einem Jahr noch Schmerzen oder Einschränkungen, unabhängig von der Behandlung. Umgekehrt heißt das: Bei etwa zwei von drei ist das nach einem Jahr nicht mehr so.

Quelle: niederländische Leitlinie zum subakromialen Schmerzsyndrom (Diercks et al. 2014).

Was den Verlauf eher bremst, hat die JOSPT-Leitlinie zusammengetragen. Die meisten dieser Punkte gelten für Schulterschmerzen allgemein:

Einige davon lassen sich beeinflussen, etwa die Angst vor Bewegung. Ein wichtiger Zeitpunkt sind 12 Wochen: Bleiben starke Schmerzen oder Einschränkungen trotz passender Behandlung länger bestehen, empfiehlt die JOSPT-Leitlinie eine Überweisung an einen Facharzt (Expertenkonsens).

Was laut Leitlinie hilft

Für die Behandlung ohne OP stützt sich diese Seite auf die JOSPT-Leitlinie von 2025, die Kennzeichnungen funktionieren wie oben erklärt. Die Bewertung der OP stammt aus anderen Quellen, sie steht am Ende.

Empfehlung

Aktives Übungsprogramm als erste Behandlung

Ein Übungsprogramm mit Kraft- und Kontrollübungen bei unterschiedlichen Lasten sollte die erste Behandlung sein. Diese Empfehlung stützt sich auf starke Studienbelege. Offen ist, welche Übungen und welche Dosis am besten sind: Schwere Lasten waren in den Studien nicht klar besser als leichte, spezielle Übungen nicht klar besser als allgemeine. Auch die niederländische Leitlinie hält fest, dass Belege zur genauen Form des Trainings fehlen.

Empfehlung

Aufklärung und Beratung

Du solltest verständlich erklärt bekommen, was los ist, wie du mit Schmerzen umgehen und Belastung anpassen kannst und was du selbst tun kannst, zugeschnitten auf dich. Die Studienlage dafür ist schwach, die Leitlinie empfiehlt es trotzdem.

Kann erwogen werden

Manuelle Therapie

Behandlung mit den Händen an Schulter, Arm oder Wirbelsäule kann Schmerzen kurzfristig lindern, allein oder zusammen mit Übungen.

Kann erwogen werden

Akupunktur und Tape zusätzlich zum Training

Akupunktur kann zusätzlich zur aktiven Reha Schmerzen und Einschränkungen verringern, die Studienlage ist schwach. Tape kann kurzfristig Schmerzen lindern, die Studien dazu widersprechen sich aber.

Kann erwogen werden

Schmerzmittel für kurze Zeit

Entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR, zum Beispiel Ibuprofen) oder Paracetamol können Schmerzen kurzfristig lindern. Opioide sollten nicht die erste Wahl sein. Was du nimmst, besprich mit deinem Arzt oder deiner Apotheke.

Kann erwogen werden

Cortison-Spritze, aber nicht als erste Behandlung

Sie kann Schmerzen und Einschränkungen kurzfristig lindern, sollte aber nicht die erste Behandlung sein. Wenn gespritzt wird, dann möglichst unter Ultraschallsicht. Die niederländische Leitlinie sieht sie vor allem als Brücke, wenn starke Schmerzen das Training sonst verhindern. In der großen GRASP-Studie brachte die Spritze über 12 Monate keinen Vorteil. Mehr im Artikel Cortison-Spritze bei Schulterschmerzen.

Kann erwogen werden

PRP- und Hyaluron-Spritzen

Die Studien dazu widersprechen sich. Laut Leitlinie können sie erwogen werden, sollten aber nicht die erste Behandlung sein.

Kann erwogen werden

Anpassungen am Arbeitsplatz

Wer bei der Arbeit Schulterschmerzen hat, kann von Anpassungen profitieren, etwa von regelmäßigen Pausen und Hilfsmitteln.

Nicht empfohlen

Stoßwelle ohne Kalk

Ohne Kalk in der Sehne sollte keine Stoßwellentherapie eingesetzt werden. Bei Kalkablagerungen sieht die Leitlinie das anders: Dort können Stoßwelle und Lasertherapie erwogen werden, mehr dazu unter Kalkschulter.

Nicht empfohlen

Therapeutischer Ultraschall

Ultraschall als Behandlung (nicht zu verwechseln mit dem Ultraschallbild) sollte weder allein noch zusätzlich zum Training eingesetzt werden, weil er keinen Nutzen zeigt.

Nicht empfohlen

OP, die unter dem Schulterdach Platz schafft

Diese Operation heißt subakromiale Dekompression. Die JOSPT-Leitlinie bewertet nur Behandlungen ohne OP. Eine Leitlinie im British Medical Journal (BMJ, 2019) spricht sich aber stark gegen die OP aus, die niederländische Leitlinie ebenfalls. In Studien mit Schein-OP war sie nicht besser, auch nach 10 Jahren nicht, siehe Schulterimpingement wird falsch erklärt. Eine Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration fand mit hoher Sicherheit keinen spürbaren Nutzen. Schwere Komplikationen sind selten, laut dieser Übersicht wahrscheinlich unter 1 %.

Was du selbst tun kannst

Hier gilt die Schmerz-Ampel aus dem Trainings-Guide: Während der Übung ist Schmerz bis 3 von 10 in Ordnung, bei 4–5 passt du an, über 5 hörst du auf. Am Morgen danach darf es nicht schlechter sein als vorher.

Welche Übungen und welche Dosis zu dir passen, klärst du am besten mit deinem Arzt oder Physiotherapeuten.

Häufige Fragen

Ist das dasselbe wie Impingement?

Meistens ja. Impingement, subakromiales Schmerzsyndrom (SAPS) und rotatorenmanschetten-bezogener Schulterschmerz beschreiben weitgehend dieselben Beschwerden. Die neueren Namen verzichten auf die Behauptung, dass etwas eingeklemmt wird, weil sich das in Studien nicht bestätigt hat.

Wird in meiner Schulter etwas eingeklemmt?

Nach heutigem Wissen ist das nicht die Erklärung für den Schmerz. Schmerzende Schultern haben im Schnitt nicht weniger Platz unter dem Schulterdach, und eine OP, die dort Platz schafft, wirkt nicht besser als eine Schein-OP. Die Details stehen im Artikel Schulterimpingement wird falsch erklärt.

Brauche ich ein MRT?

Am Anfang meist nicht. Laut JOSPT-Leitlinie sollte zu Beginn kein Bild gemacht werden, um die Diagnose zu bestätigen. Veränderungen an der Rotatorenmanschette finden sich auch bei den meisten Menschen ohne Beschwerden. Wird es nach spätestens 12 Wochen nicht besser, kann ein Bild sinnvoll sein, dann zuerst ein Ultraschall.

Hilft eine Cortison-Spritze?

Kurzfristig etwas, langfristig nicht. In der GRASP-Studie mit 708 Patienten ging es nach 8 Wochen mit Spritze etwas besser, über 12 Monate gab es keinen Unterschied. Die Leitlinien sehen sie höchstens als Brücke, wenn starke Schmerzen das Training sonst verhindern.

Muss ich operiert werden?

Die OP, die unter dem Schulterdach Platz schafft, wird nicht empfohlen. In Studien mit Schein-OP war sie nicht besser, auch nach 10 Jahren nicht. Anders ist es bei einem Sehnenriss nach einem Unfall mit plötzlichem Kraftverlust: Das sollte zeitnah ärztlich abgeklärt werden.

Darf ich weiter Sport machen und über Kopf trainieren?

In der Regel ja, angepasst. Die JOSPT-Leitlinie empfiehlt aktives Training als erste Behandlung. Belastung über Kopf reduzierst du vorübergehend so weit, dass die Schmerz-Ampel passt, und baust sie dann schrittweise wieder auf. Für die Rückkehr in den Sport zählt laut Leitlinie, wie viel Belastung deine Schulter wieder verträgt.

Wie lange dauert es?

Das ist sehr unterschiedlich. Laut niederländischer Leitlinie hat nach einem Jahr etwa ein Drittel noch Schmerzen oder Einschränkungen. Wer schon lange Beschwerden hat, braucht oft länger. Wird es trotz Behandlung nach spätestens 12 Wochen nicht besser, lass dich erneut untersuchen.

Gratis-Guide

Schmerz-Ampel, 24-Stunden-Regel und wie du sicher steigerst, alles auf 5 Seiten zum Mitnehmen. Zum Trainings-Guide →

Red Flags: Wann du zuerst zum Arzt solltest

Alle Red Flags nach Dringlichkeit →

Erneut ärztlich abklären lassen solltest du außerdem, wenn starke Schmerzen oder Einschränkungen trotz Behandlung länger als 12 Wochen bleiben.

Quellen

Desmeules F, Roy JS, Lafrance S, et al. Rotator Cuff Tendinopathy Diagnosis, Nonsurgical Medical Care, and Rehabilitation: A Clinical Practice Guideline. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy. 2025;55(4):235–274. doi:10.2519/jospt.2025.13182

Lambers Heerspink FO, Veen EJD, Dorrestijn O, et al. Update of guideline for diagnosis and treatment of subacromial pain syndrome: a multidisciplinary review by the Dutch Orthopedic Association. Part 1: preventive measures, diagnostics, and non-surgical treatment of subacromial pain syndrome. Acta Orthopaedica. 2026;97:91–98. doi:10.2340/17453674.2026.45365 (frei zugänglich)

Diercks R, Bron C, Dorrestijn O, et al. Guideline for diagnosis and treatment of subacromial pain syndrome: a multidisciplinary review by the Dutch Orthopaedic Association. Acta Orthopaedica. 2014;85(3):314–322. doi:10.3109/17453674.2014.920991 (frei zugänglich)

Lewis J. Rotator cuff related shoulder pain: Assessment, management and uncertainties. Manual Therapy. 2016;23:57–68. doi:10.1016/j.math.2016.03.009

Vandvik PO, Lähdeoja T, Ardern C, et al. Subacromial decompression surgery for adults with shoulder pain: a clinical practice guideline. BMJ. 2019;364:l294. doi:10.1136/bmj.l294

Karjalainen TV, Jain NB, Page CM, et al. Subacromial decompression surgery for rotator cuff disease. Cochrane Database of Systematic Reviews. 2019;1:CD005619. doi:10.1002/14651858.CD005619.pub3

Beard DJ, Rees JL, Cook JA, et al. Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW): a multicentre, pragmatic, parallel group, placebo-controlled, three-group, randomised surgical trial. The Lancet. 2018;391(10118):329–338. doi:10.1016/S0140-6736(17)32457-1 (frei zugänglich)

Kanto K, Bäck M, Ibounig T, et al. Arthroscopic subacromial decompression versus placebo surgery for subacromial pain syndrome: 10 year follow-up of the FIMPACT randomised, placebo surgery controlled trial. BMJ. 2025;391:e086201. doi:10.1136/bmj-2025-086201 (frei zugänglich)

Hopewell S, Keene DJ, Marian IR, et al. Progressive exercise compared with best practice advice, with or without corticosteroid injection, for the treatment of patients with rotator cuff disorders (GRASP): a multicentre, pragmatic, 2 × 2 factorial, randomised controlled trial. The Lancet. 2021;398(10298):416–428. doi:10.1016/S0140-6736(21)00846-1 (frei zugänglich)

Littlewood C, Bateman M, Brown K, et al. A self-managed single exercise programme versus usual physiotherapy treatment for rotator cuff tendinopathy: a randomised controlled trial (the SELF study). Clinical Rehabilitation. 2016;30(7):686–696. doi:10.1177/0269215515593784

Shire AR, Stæhr TAB, Overby JB, et al. Specific or general exercise strategy for subacromial impingement syndrome: does it matter? A systematic literature review and meta analysis. BMC Musculoskeletal Disorders. 2017;18(1):158. doi:10.1186/s12891-017-1518-0 (frei zugänglich)

Ibounig T, Järvinen TLN, et al. Incidental Rotator Cuff Abnormalities on Magnetic Resonance Imaging. JAMA Internal Medicine. 2026;186(4):406–414. doi:10.1001/jamainternmed.2025.7903 (frei zugänglich)

Felix Schenk

Felix Schenk

Physiotherapeut (staatlich anerkannt in Deutschland) und Sportwissenschaftler (BSc, Universität Wien). Schwerpunkt: Schulterprobleme im Kraft- und Überkopfsport. Erfahrung aus der Medical Crew der Neu-Ulm Spartans (American Football) und als Assistenzphysiotherapeut der OrangeAcademy Ulm (Basketball). Grundlage seiner Arbeit sind über 100 aufgearbeitete Studien und Leitlinien.

Mehr über mich → · LinkedIn · Instagram

Diese Seite dient der Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Behandlung.

← Alle Diagnosen